Jim Cramer, der Moderator von «Mad Money», hat die Situation der Tractor Supply Company (NASDAQ:TSCO) untersucht und es scheint, dass diese Aktie Schwierigkeiten hat, im Preis zu steigen. Am 10. September wies Cramer auf die schwierige Lage des Unternehmens hin und sagte: «Ich fühle mich schlecht, das zu sagen, aber Tractor Supply hat keinen Reiz. Es ist ein gutes Unternehmen, aber in einer Branche, die Innovation und Wettbewerb benötigt, hat es versäumt, sich auf den neuesten Stand zu bringen.»
Finanzielle Leistung und Herausforderungen
Die Tractor Supply Company berichtete in ihrem Finanzbericht für das zweite Quartal 2026 von einem Nettoumsatzwachstum von 2,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, was unter den Erwartungen der Wall Street lag. Außerdem sank der Umsatz in vergleichbaren Geschäften um 1,5 Prozent, was auf geringen Verkehr und Schwächen in den Kategorien Großwaren und saisonalen Produkten zurückzuführen ist. Darüber hinaus stiegen die SG&A-Kosten um 14,4 Prozent auf 1,22 Milliarden Dollar, und das Unternehmen sah sich auch Kosten von 65,8 Millionen Dollar aufgrund der Schließung von etwa 75 Petsense-Filialen und 9,5 Millionen Dollar an Kosten im Zusammenhang mit dem Kauf von VIP Petcare gegenüber.
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Zukunftsausblick und Unterstützung durch Investoren
Trotz finanzieller Herausforderungen wird Tractor Supply als der größte Einzelhändler für ländlichen Lebensstil in den Vereinigten Staaten angesehen. Das Unternehmen hat aufgrund seiner Verbrauchs-, Nutz- und essbaren Produktkategorien weiterhin ein stabiles und wiederkehrendes Einkommen. Außerdem verpflichtet sich das Management des Unternehmens, den Aktionären Kapital zurückzugeben, und hat allein im zweiten Quartal 260,9 Millionen Dollar durch Aktienrückkäufe und Ausschüttungen von Dividenden verteilt.
Nach Daten von Insider Monkey hatten im zweiten Quartal dieses Jahres 54 Investmentfonds Anteile an Tractor Supply, was im Vergleich zu 45 Fonds im ersten Quartal gestiegen ist. Unter diesen Fonds bleibt die Select Equity Group mit einem Rückgang von 68 Prozent in ihren Anteilen der größte verbleibende Aktionär, während die Citadel Investment Group mit einem Anstieg von 190 Prozent auf 2,3 Millionen Aktien gestiegen ist. Der Prozentsatz der Leerverkäufe liegt ebenfalls bei 9,52 Prozent, was auf einen Anstieg der Short-Positionen hinweist.
Angesichts der jüngsten Leistung und der gesenkten Prognosen wird Cramers vorsichtige Haltung bestätigt, und es scheint, dass die Aktie TSCO in einem bestimmten Bereich bleiben wird, bis klare Anzeichen für eine Beschleunigung der Geschäfte zu sehen sind.
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