Die Futures-Preise für Fleischrinder im Oktober (LEV26) stiegen in der vergangenen Woche um 6,725 Dollar und erreichten am Montagmorgen, unterstützt durch die anhaltende Nachfrage nach dem starken Anstieg am Freitag, den höchsten Stand der letzten vier Wochen. Auch die Futures-Preise für Färsen im November (GFX26) stiegen um 5,40 Dollar und erreichten am Montagmorgen den höchsten Stand der letzten fünf Wochen.
Steigende Preise und technische Faktoren
Technische Käufe wurden auf dem Markt beobachtet, da sich die Preischarts für Fleischrinder und Färsen in eine aufsteigende Richtung verändert haben. Beide Märkte befinden sich derzeit in einem Aufwärtstrend der Preise.
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Trotz des jüngsten Rückgangs der Barpreise für Rinder steigen die Futures-Preise weiterhin. Im Mittagsbericht am Freitag wurden die Barpreise für Rinder im Durchschnitt mit 218 Dollar angegeben. Es scheint jedoch, dass die Barpreise sich von den jüngsten Rückgängen stabilisiert haben.
Ausblick und Marktauswirkungen
Ein begrenztes Angebot und ein Rückgang der Schlachtzahlen von Rindern werden wahrscheinlich zur Stärkung der Bar- und Futures-Preise in den kommenden Wochen beitragen, da die Produktion von rotem Fleisch im Jahr 2026 voraussichtlich um etwa 4 Prozent zurückgehen wird. Andererseits könnten höhere Vorräte an Futtermitteln im Vergleich zum Vorjahr, schwerere Schlachtgewichte und Quoten für mageres rotes Fleisch die Preisanstiege begrenzen.
Die Aktien- und Finanzmärkte waren in den letzten zwei Wochen etwas instabil. Die Monate September und Oktober waren historisch gesehen zwei angespannte Monate für die Finanzmärkte. Jede größere Volatilität auf den Finanzmärkten könnte zu einem Rückgang des Verbrauchervertrauens führen, was die Nachfrage nach Fleisch beeinträchtigen könnte. Die jüngsten Inflationswerte in den USA, die weiterhin hoch bleiben, deuten darauf hin, dass die Federal Reserve die Zinssätze um ein viertel Prozent erhöhen könnte.
Die Futures-Preise für magere Schweine fielen am vergangenen Freitag um 1,625 Dollar und erreichten 81,525 Dollar. Diese Preise sanken ebenfalls in der vergangenen Woche um 77,5 Cent, und der starke Verkaufsdruck am Montagmorgen deutet auf eine Rückkehr der Preise auf die niedrigen Sommerwerte hin.
Rinderhändler könnten argumentieren, dass die hohen Einzelhandelspreise für rotes Fleisch die Nachfrage nach Schweinefleisch erhöhen, insbesondere angesichts steigender Benzinpreise und der Möglichkeit steigender Zinssätze, die beide das Verbrauchervertrauen beeinträchtigen könnten.
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