Auf dem zehnten BRICS-Gipfel, der heute im Bharat Mandapam Konferenzzentrum in Neu-Delhi, Indien, stattfand, forderte der Präsident Chinas, Xi Jinping, die Mitgliedsstaaten auf, zur Beendigung des Krieges im Nahen Osten beizutragen und dieses Bündnis als Kraft für globale Stabilität zu präsentieren.
Einladung zu Frieden und Zusammenarbeit
In seiner Rede auf diesem Gipfel betonte Xi Jinping die Notwendigkeit, dass die BRICS-Staaten auf "der richtigen Seite der Geschichte" stehen und forderte sie auf, eine führende Rolle bei der Förderung des Friedens zu übernehmen. Er sagte: "Die BRICS-Staaten müssen entschieden auf der richtigen Seite der Geschichte stehen und sich bemühen, die Vorreiter ihrer Zeit zu sein."
Der Präsident Chinas wies auch auf die negativen Auswirkungen der Konflikte im Golfraum auf die gemeinsamen Interessen der internationalen Gemeinschaft hin und verpflichtete sich zur Zusammenarbeit Pekings, um die Feindseligkeiten zu beenden. Zu den gemeinsamen Interessen gehört der Import von günstigem Öl aus dem Iran und anderen Produkten nach Asien.
Diplomatische Macht der BRICS
Die Worte von Xi zeigen, dass Peking das wirtschaftliche Gewicht der BRICS in geopolitischen Einfluss und die Position dieses Blocks als Vermittler diplomatischer Macht umwandelt. Diese Äußerungen bezogen sich jedoch nicht spezifisch auf einen bestimmten Waffenstillstandsplan.
In anderen Bereichen hat die vorherige US-Regierung, einschließlich des Präsidenten selbst, die BRICS als "antiamerikanisch" bezeichnet und mit hohen Zöllen auf die Bemühungen dieses Blocks gedroht, den Dollar herauszufordern. Diese Äußerungen umfassen auch Drohungen mit zusätzlichen Zöllen gegen Länder, die mit den "antiamerikanischen" Politiken der BRICS übereinstimmen.



