Als Reaktion auf die umstrittenen Änderungen und die Forderungen von Donald Trump, verschiedene Orte nach «Amerika» zu benennen, hat die beliebte Zeichentrickserie «South Park» ihren Namen in «South America» geändert. Während Trump versucht, Buchten, Seen und sogar Bundesstaaten nach seinem Land zu benennen, möchte die Serie mit dieser Namensänderung ironisch auf ihn reagieren.
Unterstützung für Mut und Patriotismus
Die Schöpfer von «South Park», Matt Stone und Trey Parker, erklärten in einer Stellungnahme: "Wir schätzen den Mut und Patriotismus von Apple und Google, die auf die Forderungen von Trump positiv reagiert haben, und aus diesem Grund ändern wir den Namen von «South Park» in «South America»." Diese Namensänderung ist eine Art Ausdruck des Unmuts über die politischen und medialen Strömungen in den Vereinigten Staaten, die stark von Trumps Politik beeinflusst sind.
Im Mittelpunkt der Medienaufmerksamkeit
Das Mutterunternehmen dieser Show, Paramount Global, das wegen seiner Verbindungen zu Trump und seiner Medienwelt in der Kritik steht, wird bald eines der größten Medienkonsortien in den Vereinigten Staaten sein. Dies wurde möglich, nachdem die 111 Milliarden Dollar schwere Fusion mit Warner Bros. Discovery von der Trump-Regierung genehmigt wurde, und diese Situation hat mit zahlreichen negativen Reaktionen aus der Kreativbranche zu kämpfen.
Die 29. Staffel von «South America» soll am 16. September ausgestrahlt werden und wird weltweit über Paramount+ zugänglich sein. Diese Namensänderung wird nicht nur als Scherz, sondern auch als politischer Identitätsausdruck der Schöpfer dieser Show betrachtet und spiegelt deutlich die kulturellen und politischen Herausforderungen der gegenwärtigen Zeit wider.



