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Wirtschaft

Die Zukunft der Kohle: Steigende Nachfrage im Schatten der Krisen im Nahen Osten und steigende Gaspreise

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Die Zukunft der Kohle: Steigende Nachfrage im Schatten der Krisen im Nahen Osten und steigende Gaspreise
Die Zukunft der Kohle: Steigende Nachfrage im Schatten der Krisen im Nahen Osten und steigende Gaspreiseتصویر: تولید هوش مصنوعی

Die weltweite Nachfrage nach Kohle wird 2026 8,94 Milliarden Tonnen erreichen, während die Krisen im Nahen Osten die Gaspreise in die Höhe getrieben haben.

Laut den neuesten Prognosen wird die weltweite Nachfrage nach Kohle im Jahr 2026 um 1,2 Prozent steigen und 8,94 Milliarden Tonnen erreichen. Diese Veränderung erfolgt aufgrund der aktuellen Krisen im Nahen Osten und der Störungen in der Straße von Hormuz, die erhebliche Auswirkungen auf die Gaspreise haben.

Warum steht Kohle wieder im Mittelpunkt?

Mit steigenden Gaspreisen und sich ändernden Wettermustern haben verschiedene Länder begonnen, Kohle zu produzieren und zu nutzen. Besonders in Ländern wie Europa, Japan, Südkorea und China, die über zusätzliche Kohlekapazitäten verfügen, ist die Nachfrage nach diesem fossilen Brennstoff deutlich gestiegen. Tatsächlich haben Störungen im Fluss von Flüssigerdgas (LNG) zu einem Rückgang des Angebots und einem Anstieg der Gaspreise geführt, was Kohle zu einer attraktiveren Option gemacht hat.

In der aktuellen Situation wird Kohle als alternativer und zuverlässiger Brennstoff in Krisenzeiten anerkannt. Experten zufolge wird die Krise im Nahen Osten und die steigende Nachfrage aufgrund des anomalen Wettermusters die Nachfrage nach Kohle weiter erhöhen.

Globale Perspektive der Kohle

Prognosen zeigen, dass die Nachfrage nach Kohle in China um 1 Prozent, in Indien um 4,2 Prozent und in Südkorea um 6 Prozent steigen wird. In den USA und Japan hingegen wird ein Rückgang der Nachfrage erwartet. Diese widersprüchlichen Bedingungen spiegeln deutlich die unterschiedlichen Entwicklungen auf den globalen Märkten wider.

In diesem Jahr wird die Kohlenproduktion trotz steigenden Verbrauchs zurückgehen, was zu höheren Preisen und einer Verknappung des Marktes führen wird. Es wird auch erwartet, dass die Krise im Nahen Osten den globalen Kohlehandel weiter beschleunigt und diesen Markt stark von geopolitischen Entwicklungen beeinflusst.

Schließlich hängt die Zukunft der Kohle von der Dauer und Intensität der Krisen im Nahen Osten ab. Wenn die Spannungen abnehmen und die LNG-Ströme zur Normalität zurückkehren, könnte die Nachfrage nach Kohle im Jahr 2027 sinken, andernfalls wird mit einem weiteren Anstieg der Nutzung von Kohle gerechnet.

Quelle: mining.com

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