Die Rückkehr in die Heimat nach sechs Jahren Leben in den Vereinigten Staaten und Großbritannien war eine andere und manchmal schwierige Erfahrung. Mexiko-Stadt, die immer als ein vertrauter Ort in meinem Kopf geblieben war, schien nun erhebliche Veränderungen durchgemacht zu haben.
Veränderungen in der Stadt
Das erste, was meine Aufmerksamkeit erregte, waren die äußerlichen und kulturellen Veränderungen in Mexiko-Stadt. Diese Stadt, die immer groß und belebt war, fühlte sich jetzt erheblich internationaler an. Neue Restaurants, internationale Geschäfte und die zunehmende Anzahl von Menschen, die Englisch sprechen, waren Zeichen dieser Veränderungen. Einige der Gegenden, die mir einst vertraut waren, schienen nun zu einer neuen Version der Stadt zu gehören.
Trotz der Veränderungen blieben einige Freunde und Bekannte wie zuvor. Die Gespräche, die ich mit ihnen hatte, vermittelten mir ein Gefühl der Vertrautheit, aber gleichzeitig schienen einige der Geschichten und Probleme, die ich hörte, sich nicht viel verändert zu haben. Dieser Gegensatz zwischen den äußerlichen Veränderungen der Stadt und ihrer sozialen Stabilität brachte mich dazu, über meine eigenen Veränderungen nachzudenken.
Veränderungen in mir
Es scheint, dass die letzten zwei Jahre mehr Einfluss auf mich hatten, als ich dachte. Das Zusammenleben mit meinem Partner hat meinen Tagen eine neue Ordnung gegeben. Ich plane meine Tage nicht mehr nur für mich selbst und wir treffen jetzt gemeinsame Entscheidungen. Diese Veränderungen führten dazu, dass ich bei meiner Rückkehr nach Mexiko ein Gefühl von Heimweh und Entfremdung verspürte.
Schließlich hat mir diese Reise gezeigt, dass nicht nur Mexiko, sondern auch ich mich verändert habe. Ich sehe jetzt klar, dass London zu meinem neuen Zuhause geworden ist. Mexiko hat immer noch Bedeutung für mich, aber das Zentrum meines Alltags liegt woanders.



