Im Zuge des verstärkten Ressourcen-Nationalismus weltweit haben verschiedene Länder strengere Kontrollen über die Beschaffung von Wolfram eingeführt. Diese Entwicklungen haben Auswirkungen auf den Wolfram-Markt und Almonty in eine günstige Position gebracht, während westliche Käufer nach Alternativen zum nahezu monopolartigen Markt Chinas suchen.
Verschärfung der Beschränkungen und Chancen für Almonty
Die USA haben den Export von Wolfram-Abfällen verboten, und das Vereinigte Königreich hat bis zu 71 Millionen Pfund in Tungsten West investiert. Zudem hat Simbabwe den Export von Wolfram und Antimon ausgesetzt, und Vietnam prüft ebenfalls Beschränkungen für den Export von Mineralien. Diese Entwicklungen zeigen, dass Ressourcen-Nationalismus den Zugang zu lieferbarem Wolfram außerhalb Chinas erschweren könnte.
China hält fast 80 Prozent der weltweiten Wolfram-Produktion und hat seit über einem Jahr den Export dieses lebenswichtigen Metalls eingeschränkt. Dieser Versorgungsmangel stärkt die Argumentation für Investitionen in führende Produzenten, insbesondere in Zeiten, in denen lieferbares Wolfram stark nachgefragt wird, insbesondere im Hinblick auf die neue Rüstungsrunde in den USA und Europa.
Almonty und seine Produktionspläne
Almonty nutzt diese Chancen als größter und einziger konfliktfreier Wolfram-Produzent in Nordamerika. Das Unternehmen hat im vergangenen Juni mit der Verarbeitung von Erzen in der Mine Sangdong in Südkorea begonnen und ist auf die skalierbare Produktion von Wolfram übergegangen, mit einem potenziellen Anstieg auf 1,2 Millionen Tonnen Wolfram-Erz bis 2027. Im Juli erweiterte Almonty seine Vereinbarung mit Global Tungsten & Powders in Pennsylvania, die eine 40-prozentige Erhöhung des Vertragsvolumens und eine Preiserhöhung von 6,3 Prozent umfasst.
Diese Maßnahmen helfen Almonty, direkten Zugang zur industriellen und verteidigungspolitischen Lieferkette der USA zu erhalten. Die Bereitstellung von konfliktfreiem Wolfram für die USA und ihre Verbündeten wird als Chance gesehen, einen Vorteil bei der Beschaffung dieses lebenswichtigen Materials zu schaffen.



